Kleinbrembach – Umgestaltung des ehem. Pfarrhauses zum „Wohlklanghaus“

Kleinbrembach – Umgestaltung des ehem. Pfarrhauses zum „Wohlklanghaus“
Kleinbrembach – Umgestaltung des ehem. Pfarrhauses zum „Wohlklanghaus“

Kleinbrembach ist dem Namen nach nicht groß. Doch seine Bürger fühlen sich wohl in ihrem Ort und möchten dafür sorgen, dass es ein interessanter Lebensraum bleibt, dass sich alle Generationen mit dem Dorf identifizieren können und, dass Kleinbrembach für die zunehmende Zahl an Gästen weiter an Attraktivität gewinnt.

Im ehemaligen Pfarrhaus etablierte die Gemeinde deshalb das Projekt „Wohlklang“, denn in dem Ort gibt es einiges, was es lohnt, sich anzuhören, und was zu Gehör gebracht werden soll: die Foertschen-Orgel, die schon über 150 Jahre alt ist, oder die „Weinberge“. Moderne Technik hilft den Projektakteuren, ihre Ideen umzusetzen. Ihr Ziel ist es, Einwohnern und Gästen gleichermaßen ländliche Geräusche, die drohen, verloren zu gehen, einzufangen, festzuhalten und hörbar zu machen. In Klangvorführungen werden diese Geräusche zum Hörerlebnis: die Sommernacht im Weinberg, das Dengeln einer Sense, das Austreiben der Gänse oder das gesprochene Wort im heimischen Dialekt.

Im Zentrum dieser Wohlklang-(T)Räume steht das alte Pfarrhaus, in dem es Bewahrenswertes zu sehen gibt. Eingebunden in das Konzept sind auch die Klangerlebnisse, via Telefon an den Stationen des Museums zu hören.

 

Text: medienbüro KOCH