Schloss Kannawurf

 
 

Seit seiner Gründung 2007 treiben die Mitglieder des Künstlerhaus Thüringen e.V. die Instandsetzung und Nutzung des Renaissanceschlosses voran. Das Gebäude war teilweise eingestürzt. Nach Leerstand und Verfall wird es Stück für Stück saniert.

Es greift die Stärken der Region auf, zum Beispiel Landschaftsbild, Natur und Umwelt, historische Bausubstanz, touristische Potenziale oder mittelständische Wirtschaft. Diese Stärken sollen in ihrer Gesamtheit die touristische Anziehungskraft der Schlossanlage erhöhen. Mit der Rekonstruktion des ehemaligen Renaissancegartens (geplante Eröffnung Mai 2020) will das Schloss an den internationalen Gartentourismus anschließen.

Mittlerweile werden öffentliche Veranstaltungen mit wachsendem Interesse angenommen. Die Bausubstanz wurde gesichert, der Fußboden im Veranstaltungssaal erneuert, eine Decke in den Renaissancesaal eingebaut, das Mauerwerk und Fenster in Nord- und Westturm saniert, gleichfalls das Stipendiatenhaus integriert. 2015 wurde der Brunnen im Schlosshof errichtet. 2016 ist die Herrichtung des Besucherzentrums für den Renaissancegarten begonnen worden. 2017 wurde die Hofstube als Verbindung zwischen Schlosshof und Garten saniert. 2019 werden neue, den gestiegenen Anforderungen angemessene Sanitäranlagen eingebaut.

Mit den umgesetzten LEADER-Maßnahmen sowie anderen durch die Bewohner des Schlosses initiierten Vorhaben wie z.B. dem Renaissancegarten, den zahleichen kulturellen Veranstaltungen oder den Aktivitäten im Bereich von Naturschutz und Landschaft trägt Schloss Kannawurf dazu bei, viele Ziele der RAG, die in der regionalen Entwicklungsstrategie (RES) enthalten sind, umzusetzen. Hier sind vor allem die Handlungsfelder „Daseinsvorsorge und Infrastruktur“, „Freizeit, Naherholung und Tourismus“ und „Natur und Kulturlandschaft“ zu nennen.

Das Gesamtprojekt Schloss Kannawurf kommt der Region in vielerlei Hinsicht zu Gute. Die Akteure vor Ort wirken in verschiedenen Themenfeldern wie Kultur, Bau und Gartenbau, Dorfgemeinschaft und Landschaft als Raumpioniere.